Ernährung im Erde Element

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In der Natur erlaubt uns die Erde, sie zu bepflanzen, um uns von ihr zu ernähren. Damit Pflanzen gedeihen braucht es Feuchtigkeit. Erde ist das Symbol für Transformation und Wandlung (Metamorphose).

Die Farbe Gelb - im Regenbogen in der Mitte zu finden - ist eine durchwärmende Farbe. Während Rot nach außen und Blau nach innen strahlt, ist Gelb das Durchstrahlende. Das Goldgelb im Honig wie auch im Korn, das fließende Gold in den Ölen der Samen und Kernen, all das bringt die Erde hervor.

Die Farbe Gelb steht für Heiterkeit und Denken (Klarheit) in der TCM (trad. Chin. Medizin). Im menschlichen Körper sind dem Erdelement die Verdauungsorgane (Milz und Magen) zugeordnet, sie sind es die äußere Erde in innere Erde transformieren. Durch das Zersetzten und Zerlegen der Nahrung, schaffen die Organe einen neuen Lebensstrom - Blut und Qi genannt. Die innere Erde ist der Boden, das Bindegewebe auf dem alles gedeiht. Es kann uns keine Mikrobe etwas anhaben, wenn der Boden gesund ist.

Ebenso gilt: “Der Mensch ist, was er isst”; er kreiert sein eigenes Fleisch und Blut!

Dem Erdelement wird der Spätsommer zugeordnet

Darstellung > die Zeit der Reifung der Säfte und des Zuckers. > Existenz im Netzwerk > siehe Zyklen!

Darstellung > Die Erde ist dem Zentrum zugeordnet. Aus der Mitte heraus verläuft jede Umwandlung. Der Sinn dieser Harmonisierung ist wie immer das Ausgleichen.

Es ist eine Zeit zwischen den Zeiten, eine Übergangsperiode, die "Dojo" genannt wird. Sie liegt zwischen den 4 Jahreszeiten und dauert immer 18 Tage.

Es muss bildlich gesprochen immer genügend Erde vorhanden sein, damit sich überhaupt eine Wandlung vollziehen kann.

Diese Dojo Zeiten sind sensible Momente, die oft auch ein Ungleichgewicht zu Tage bringen. Es sind gute Zeiten, um körperliches Ungleichgewicht wieder ins Gleichgewicht zu bringen. In der Ernährung kann dies eine vorübergehende Schonkost oder Fastenzeit bedeuten. Fasten bedeutet in der TCM, das Yin-Yang-Gleichgewicht wieder herzustellen. Nichts mehr zu essen schwächt das Qi der Mitte, das Richtige stärkt es - und richtig ist immer im Bezug auf den Zustand des Körpers zu sehen, ist also individuell verschieden.

Dojozeiten: Spätfrühling > 26. April - 13. Mai Spätsommer > 25. Juli - 11. August Spätherbst > 23. Oktober - 9. November Spätwinter > 21. Januar - 7. Februar

Die Zeit für Magen ist von 7:00 - 09:00 vormittags.

Das kaiserliche Frühstück wird zur königlichen Kraftreserve des Tages. Der morgendliche Aktivitätsschub für das erwachende Yang erhöht die Körperwärme und den Blutdruck.

Die Zeit für Milz ist von 9:00 - 11:00 vormittags. Es ist die beste Zeit für Kopfarbeit (Denken). Unser Gehirn ernährt sich von Zucker (Glukose). Wachheit im Geist und analytisches Denkvermögen werden von der Milzenergie gesteuert. Ein Denkfähigkeit förderndes Frühstück ist warm und mildsüß. Gekochtes Getreide, abgeschmeckt mit Gewürzen und ergänzt mit Kompott oder Obst.

Ernährungsthematik

Harmonisiert und gleicht aus, regt an, befeuchtet und entspannt, beinhaltet alle fünf Geschmäcker, bereitet auf die kühlere Jahreszeit vor, Kochmethode ist lang gekocht wie schmoren, garen und dünsten mit Deckel.

Nahrungsmittel:

Alle gelben Früchte, Getreide und Gemüse, Honig, Mais, kalt gepressten Öle, Hirse, Ringelblume, Kartoffeln, Möhren, Nüsse, Samen, Hirse, Gerste, süßer Reis, die meisten Obst und Gemüse Sorten, Kuhmilch, Butter, Sahne, Ei, süßer Alkohol, Bier, Kalb und Rind, Fencheltee, Kürbis, Feigen, usw....

Getreidefasten

bei Kältekonstitution und/oder kalter Schleimproblematik Wärmende Getreide wie Dinkel und Hafer. Das Getreide (immer eine Sorte) anrösten, mit heißem Wasser löschen, würzen mit Ingwer, Kümmel, Thymian oder leicht süßlich mit Zimt, Süßholzwurzel, Honig...

Das Gericht kann mit so viel Wasser verdünnt werden, dass eine Suppe entsteht - je angeschlagener das Verdauungssystem, desto dünner sollte die Suppe sein. Die Suppe kann mit Karotten, Sellerie, frischen Kräuter ergänzt werden und machen das Fasten Gericht schmackhafter.

bei Hitzekonstitution und/oder heißen Schleimproblematik Kühlende Getreide wie Reis, Gerste, Grünkern, Hirse, - ohne anrösten - mit Wasser aufkochen, würzen mit schleimlösenden Kräuter und Gewürze, ergänzt mit kühlenden und nicht befeuchtenden Gemüse.

Rezeptvorschläge

Dinkelsuppe mit Gemüse

Dinkel, Bratöl, Zwiebeln, Karotten, Stangensellerie, Pfeffer, Muskat, Salz, Tomaten, Petersilie, Rosmarin, Olivenöl, Pilze, Knoblauchzehe.

Bratöl erhitzen und Zwiebel glasig dünsten, Karotte und Sellerie mit Pfeffer, Muskat und Salz dazugeben und 10 Minuten dünsten.

Tomaten, Petersilie, Rosmarin, Olivenöl und die Pilze hinzugeben und weiter dünsten. Den gekochten Dinkel und Knoblauch mit Wasser aufgießen und alles weich köcheln.

Kürbisbrot mit Pinienkernen

500g Kürbis, in Stücke geschnitten, 125g Butter, 50g Vollrohrzucker, 1 Ei, 1 TL Zimt, 400g Dinkelvollmehl, halber Teelöffel chin. Gewürzmischung (Anis, Zimt, Kümmel, Fenchel), 2 TL Salz, 2 TL Sauerteig-Backferment, 100g Pinienkerne.

das Kürbisfleisch über Dampf weich kochen, in einem Sieb abtropfen lassen, mit dem Stabmixer pürieren und davon 250g abwiegen, Butter, Zucker, Ei und Zimt schaumig rühren und mit dem Kürbispüree mischen.

Das Mehl mit den Gewürzen und dem Backferment mischen, die Pinienkerne dazu geben, alles unter das Püree mischen, in eine gefettete Form füllen und bei 200 Grad ca. 50-60 Minuten backen.

Guten Appetit!


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